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Stücke

Les Grooms (Frankreich): La Baronnade

Les Grooms: La Baronnade
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Mittwoch, 7. - Samstag 10. Juli 2021
immer 18.00 Uhr / Goetheplatz

Brassmusik & mehr

Eintritt frei, begrenzte Plätze!
Dauer ca. 45 Minuten

Hat sich Ihr Schornsteinfeger schon mal als Opernsänger entpuppt? Oder singt Ihre Blumenverkäuferin unvermittelt aus voller Kehle? Nein? Das soll sich ändern: Les Grooms zeigen mit Witz und Charme, dass in jeder Seele ein großer Künstler schlummert. Getarnt als normales Brassorchester ziehen sie durch die Gassen, bis sie aus heiterem Himmel zur musikalischen Straßenschlacht aufrufen. Postboten, Kellner und Bankangestellte werden zu Stars der Straße, Passanten singen im Chor, alte Frauen werfen ihre Gehhilfe beiseite und beginnen zu tanzen. Ehe man sich versieht, ist die ganze Nachbarschaft Teil einer kleinen Oper geworden! 

Les Grooms, Stars der französischen Fanfarenszene, trafen anlässlich eines Gastspiels beim Straßentheaterfestival ALLES MUSS RAUS! 2013 in Kaiserslautern auf Blaumeiers Chor Don Bleu und eine Freundschaft fürs Leben war begründet. Ehrensache, dass Les Grooms bei Mittenmang aufspielen – zum mittlerweile dritten Mal, ganz zu Schweigen vom gemeinsamen Stück mit Blaumeiers Schauspieltruppe 2019 – C‘est une histoire d‘amour! 

Webseite Les Grooms

Mit Diego Asensio, Jacques Auffray, Axelle Ciofolo de Peretti, Mathilde Clavier, Elisabeth Herault, Christophe Rappoport, Antoine Rosset, Serge Serafini, Bruno Travert und lieben Bremer Gästen
Arrangements Antoine Rosset, Serge Serafini Produktion Théâtre de l'Unité Mit Unterstützung des Festivals "Chalon dans la rue"

SchelhasCoOperation (Deutschland): Der Mythos beginnt! Ein Schwesternprojekt

SchelhasCoOperation: Der Mythos beginnt! Ein Schwesternprojekt
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Mittwoch, 7. Juli 2021
20.00 Uhr / Kleines Haus

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Donnerstag, 8. Juli 2021
20.00 Uhr / Kleines Haus

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Theater/Performance

Eintritt EUR 20 / EUR 9 ermäßigt
Dauer ca. 60 Minuten, mit Audiodeskription, teilweise mit Simultanübersetzung in DGS

     

Darf eine Göttin behindert sein? Kann ich zur Heldin werden, obwohl ich kein Downsyndrom habe? Und wenn meine Schwester die Welt rettet – muss sie dabei sexy aussehen? Die SchelhasCoOperation packt die wirklich harten Fragen an. Mit fertigen Antworten geben sich die drei Schwestern dabei nicht zufrieden. Also brechen sie auf zu ihrer eigenen Heldinnen-Reise: Nicht muskelbepackt im Alleingang, sondern gemeinschaftlich, mit Spürsinn und Humor. Auf ihrer kreisrunden Bühnenwelt erwecken sie Kreaturen zum Leben, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat – oder doch? Hier lauern die Monster zwischen genormten Körper- und Familienbildern, hier stiften böse Orakel Streit, und das schlimmste Schicksal ist, aus der Geschichte gelöscht zu werden. Bloß nicht den roten Faden verlieren! Aber zum Glück segeln die Schwestern immer hart am Wind der Utopie. Sie wissen: Wer die Mythen schreibt, erklärt die Welt. Und wer die Welt erklärt, erschafft sie überhaupt erst. 

Webseite SchelhasCoOperation

Von und mit SchelhasCoOperation (Christina, Elisabeth und Theresa Schelhas) Texte und Darstellung der Göttinnen Meine Damen und Herren (Josefine Großkinsky, Friederike Jaglitz, Paula Karolina Stolze)  Bühne und Kostüm Larissa Jenne Video Norman Grotegut Licht Florian Hoffmann Unterstützung Sound Tobias Gubesch Projektmitarbeit Katharina Landsberg Dramaturgische Mitarbeit Doris Anselm Heldinnen-Titelsong Christian Röse Gefördert durch Aktion Mensch, Fonds Soziokultur im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Jutta Reichelt: Blaumeier oder der Möglichkeitssinn

Jutta Reichelt: Blaumeier oder der Möglichkeitssinn
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Mittwoch, 7. Juli 2021 
21.30 Uhr / Goetheplatz

Lesung zur Festivaleröffnung

Eintritt frei, begrenzte Plätze!

Zur Eröffnung des diesjährigen Mittenmang Festivals stellt die Autorin Jutta Reichelt ihr Buch Blaumeier oder der Möglichkeitssinn vor. Das Buch ist eine Einladung, 22 Menschen kennenzulernen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die eins verbindet: Sie sind Blaumeier-Künstler*innen. Deswegen ist ein Buch, das von diesen Menschen erzählt, automatisch auch ein Buch über Kunst. Menschen unterscheiden sich und auch davon erzählt Reichelt. Manche der vorgestellten Personen sind behindert, werden behindert durch Vorurteile und offene oder versteckte Diskriminierungen oder von schablonenhaften Vorstellungen und Klischees. In diesem Buch trotzen behinderte Menschen nicht „ihrem Schicksal“, sie sind nicht an „den Rollstuhl gefesselt“, sie sind weder Held*innen noch bemitleidenswerte Opfer. Sie sind keine Objekte. Dieses Buch erzählt von dem, was möglich ist, wenn Menschen einen Raum finden, in dem sie andere Erfahrungen machen können mit sich selbst und mit anderen, in dem sie andere Rollen, andere Haltungen ausprobieren. Das Blaumeier-Atelier versucht, ein solcher Raum zu sein. Ein Raum, der so inklusiv ist, dass auch Nicht-Behinderte mitmachen können. Ein Raum, der Begegnungen zwischen Menschen ermöglicht, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und die zugleich so vieles verbindet. 

Webseite Jutta Reichelt

Von und mit Jutta Reichelt

tanzbar_bremen (Deutschland): Eintauchen

tanzbar_bremen: Eintauchen
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Donnerstag, 8. Juli 2021  
15.00 + 17.00 Uhr / Treffpunkt: Vorplatz Kleines Haus

ein tänzerischer Rundgang mit Film

Eintritt frei, Teilnahmebeschränkung
Anmeldung per Mail oder ab einer halben Stunde vor Beginn vor Ort
Dauer ca. 60 Minuten

In einem geführten Rundgang können die Zuschauenden mit eintauchen in das Erleben einer gemeinsamen Aktion, in bewegte Szenen im Stadtbild, in aufblitzende Momentaufnahmen. Tänzerische Spuren, Themen und Qualitäten, die in den letzten Monaten von Bremer Jugendlichen verfolgt, aufgespürt und entwickelt wurden, setzen sich hier neu und zum ersten Mal zusammen. Der Rundgang mit echten Begegnungen endet mit einem Film, der von Januar bis Mai 2021 entstanden ist. Eine vorsichtige Annäherung des digitalen Raums an eine dreidimensionale Welt voller Interaktion.

Webseite tanzbar_bremen

Mehr +

Eintauchen!
Schwip Schwaps!
Treiben lassen und genießen.
Gedulden – Luft anhalten.
Luft: frei! Plüschiges Wasser!
Blubber-Blasen: andere Welt. Ruhe! Wir schweben.
Wellen – Strömung – Rauschen.
Plätschern – Fließen: drunter und drüber.
Eins sein und träumen. Schweben wie im Himmel.
Fantasie!

(Ole Bramstedt / Zoe Akkermann – Mitwirkende)

Konzept, Training, Choreografie Günther Grollitsch, Corinna Mindt Projektleitung Karin Kreuser Film, Fotos Matthias Knapp Assistenz Anna Hilbig 
Eingetauchte Jugendliche aus den Projekten Eintauchen und NachHALLtig
Gefördert durch Chance Tanz und den Fonds Soziokultur Eine Produktion von tanzbar_bremen und etage Bremen in Zusammenarbeit mit dem Schulverein Links der Weser für geistig Behinderte e.V.

tanzbar_bremen (Deutschland): ZWOU

Tanzbar_bremen: ZWOU
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Donnerstag, 8. Juli 2021
16.00 + 17.30 Uhr / Goetheplatz

Freitag, 9. Juli 2021
16.00 + 17.30 Uhr / Goetheplatz

Tanz

Eintritt frei, begrenzte Plätze!
Dauer ca. 25 Minuten

Einander befragen, anfeinden oder ergänzen, sich zuhören, behaupten oder unterbrechen: Solche Dynamiken menschlichen Austauschs verwandeln Lars Mindt und Adrian Wenzel mit ZWOU in ein Tanzduett voller Entdeckungen. Der eine ganz in Schwarz, der andere weiß gekleidet, erschließen sie ihre Unterschiedlichkeiten als Quellen fruchtbaren Erkennens. Dabei beginnt ihr Spiel dort, wo Gegensätze sich bedingen. Wer wagt es, eine eigene Grenze aufzuzeigen? Was bewirkt das, welche neuen Freiheiten erwachsen daraus? Ihre Schwerter durch die Luft wirbelnd entwerfen die zwei so impulsive wie besonnene Suchbewegungen zwischen Ich und Du. Rhythmen pulsen, Arme rotieren, Schultern zucken, Hüften kreisen, laute und leise Klänge echoen im Gespräch der Körper. Getragen von zugewandter Neugier variieren die Tänzer ihre Motive und Modi, erproben starke und lose Bezüge, inspirieren und konterkarieren sich – indes ihre Choreografie zugleich von zwei Persönlichkeiten erzählt und von der lebendigen Dualität allen Seins. 

Webseite tanzbar_bremen

Konzept, Choreografie, Tanz Lars Mindt, Adrian Wenzel Kostüme Katja Fritzsche Assistenz Corinna Mindt 
Eine Produktion von tanzbar_bremen Gefördert durch Aktion Mensch im Rahmen des Projekts connect

Blaumeier-Atelier (Deutschland): Unfassbar

Blaumeter-Atelier: Unfassbar
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Donnerstag, 8. Juli 2021
18.00 Uhr / Theatergarten

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Sonntag, 11. Juli 2021
16.00 + 19.00 Uhr / Theatergarten

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ein Krimical

Eintritt EUR 20 / EUR 9 ermäßigt
Dauer ca. 60 Minuten, Aufführung am DO 18.00 Uhr mit Audiodeskription, am SO 19.00 Uhr mit Simultanübersetzung in DGS

Ein bedeutender und gut gehüteter Wein-Schatz im Bremer Ratskeller wird von einer schrägen Schar windiger Gesellen heiß begehrt und hart umkämpft! Mit Unfassbar hat das zehnköpfige Theaterensemble des Blaumeier-Ateliers ein neues Genre erschaffen: das Krimical. Ausgehend von der Legende, der zufolge ein reicher Chinese sich den Fasswein aus dem 17. Jahrhundert aneignen wollte, hat sich das Bremer Ensemble von Fernsehklassikern und Kino-Action-Krimis zu seiner neuen Produktion inspirieren lassen. In diesem komödiantischen Coup bewegen sich die Schauspieler*innen gekonnt zwischen unverblümten Dialogen, Sologesängen, Slapstick, Rap und Tanzeinlagen. Eigene Kompositionen und Bearbeitungen einschlägig bekannter Krimimelodien verführen das Publikum in einer Gaunergeschichte rund um den berühmten Rose-Wein aus dem Ratskeller.

In schönster Tradition kollektiver Zusammenarbeit erschaffen zwei Regisseur*innen, zwei Musiker und zehn Schauspieler*innen einen diebischen Spaß – nicht nur für Bremer*innen und nicht nur für Weinliebhaber*innen. Alle Krimimelodien dieser Welt in einem Theaterstück – das kann nur Blaumeier! 

Webseite Blaumeier-Atelier

Regie Mateng Pollkläsener, Barbara Weste Musikalische Leitung, Komposition, Arrangements Walter Pohl Idee, Textbearbeitung Mateng Pollkläsener (nach einer Bühnenfassung von Gotthart Kuppel)
 Mit Dorothe Burhop, Aladdin Detleffsen, Frank Grabski, Bärbel Herold, Maximilian Kurth, Petra Müller, Michael Riesen, Melanie Socher, Denise Stehmeier, Viktoria Tesar Musiker Jan Fritsch, Walter Pohl Bühnenbild Gianni Brontesi Bühnenbau, Requisite Vitold Lemanzcyk, David Scharf Kostüme Luana Andreotti, Bisley Stark Maske Anne Bultmann, Tonia Sperling Ton Gerd Anders Produktionsleitung Barbara Weste

SchelhasCoOperation: Der göttliche Kostüm-Workshop

SchelhasCoOperation: Der göttliche Kostüm-Workshop
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Freitag 9. Juli - Sonntag 11. Juli 2021
10.00 - 14.00 Uhr / Goetheplatz

Teilnahme kostenlos 
Anmeldung via Mail

Ich kann es sehen, es schimmert unter deiner Haut, lauert unter deinen Nägeln, liegt in deinen Augen. Wünschst du dir manchmal zu fliegen oder so tief zu tauchen, dass dich keiner mehr sieht? Verschieben sich Dinge, wenn du sie anschaust?

Die Bühnen- und Kostümbildnerinnen Larissa Jenne und Salomé Klein bieten zusammen mit der SchelhasCoOperation einen Kostüm-Workshop an, in dem die Teilnehmenden ihre eigene Version einer göttlichen und heldenhaften Figur erschaffen. Gemeinsam werden Körper-Normen hinterfragt und die Kraft des grotesken und komischen Körpers erforscht. Schwächen werden in Superkräfte verwandelt und die eigene Göttlichkeit an den Tag gebracht. Der Workshop umfasst das Entwickeln einer eigenen heldenhaften Figur, das Anfertigen des Kostüms aus recycelten Materialien sowie das Erkunden durch szenisches Spiel und Bewegung im Raum.

Öffentliche Präsentation der göttlichen Kostüme am Sonntag ab 14 Uhr.

Workshop-Leitung Larissa Jenne, Salomé Klein
in Kooperation mit
der SchelhasCoOperation (Elisabeth, Christina und Theresa Schelhas) 
Gefördert durch Aktion Mensch, Fonds Soziokultur im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Danza Mobile & tanzbar_bremen (Spanien): Agua Pasada / ge(h)mein / Sara y Manuel

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Freitag, 9. Juli 2021 
20.00 Uhr / Kleines Haus

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Zusatzvorstellung: Samstag, 10. Juli 2021
20.00 Uhr / Kleines Haus

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drei Tanzstücke

Eintritt EUR 20 / EUR 9 ermäßigt

Dauer ca. 70 Minuten, mit Audiodeskription

Zwei Tanzcompagnien, drei Tanzstücke, ein Abend – gestaltet von Darsteller*innen und Choreograf*innen, die seit Jahren in den unterschiedlichsten Konstellationen eng zusammenarbeiten. Den Aufschlag macht Agua Pasada, ursprünglich Teil der Trilogie Ich war einmal. Nun bin ich, ein Stück über das Erinnern – Persönliche Werdegänge, Erfahrungen, Erinnerungs-Schnipsel werden Teil der eigenen Körperlichkeit, verdichten sich zu bewegten Bildern und lösen Assoziationen aus. Inspiriert von Samuel Beckett´s Bühnenklassiker Warten auf Godot warten in ge(h)mein alle auf den ersten Schritt, auf eine Regung des anderen, auf ein Zeichen. Und wenn er getan ist, der erste Schritt, stellt sich die Frage: Wohin geht die Reise? Aufeinander zu? Voneinander weg? Miteinander? Den Schlusspunkt setzt Sara y Manuel, ein Stück ohne Titel, ein Stück ohne Thema, getragen von zwei ausserordentlichen Tänzer*innen, deren verschlungene Körper sich sehnen nach Distanz im Raum.

Danza Mobile / Agua Pasada: Tanz Jaime Garcìa, Antonio Quiles Choreografie Neele Buchholz, Corinna Mindt tanzbar_bremen / ge(h)mein: Tanz, Choreografie Günther Grollitsch, Oskar Spatz Danza Mobile / Sara y Manuel: Tanz Sara Barker, Manuel Cañadas Idee, Konzept, Choreografie Manuel Cañadas

Blaumeier-Atelier (Deutschland): Kopf über Kopf

Blaumeter-Atelier: Kopf über Kopf
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Freitag, 9. Juli 2021
21.30 Uhr / Brauhaus

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Samstag, 10. Juli 2021
18.30 Uhr / Brauhaus

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Samstag, 10. Juli 2021
21.30 Uhr / Brauhaus

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Maskentheater

Eintritt EUR 16 / EUR 9 ermäßigt
Dauer ca. 60 Minuten, Aufführung am SA 18.30 Uhr mit Audiodeskription

In einem Lichtspielhaus begegnen sich Maskengestalten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Diva, Punk, Aristokrat und Comicgirl. 12 Maskenspieler*innen bringen mit ausdrucksstarkem gestischen Spiel oskarverdächtig ihre Kinogeschichte auf die Bühne. 

Die Figuren haben außergewöhnliche Vorlieben und eigene Gewohnheiten, in Kopf über Kopf treffen sie mit ihren charakteristischen Eigenheiten an der Kinokasse und zwischen den Sitzreihen aufeinander. Kein Wunder, dass unversehens die Ereignisse ziemlich von der Rolle laufen. Und dann geht auch noch richtig der Film ab und das Bühnenkino wird zum Vorführsaal für die Projektion kunstvoller Kurzfilme. 

Im Sommer 2019 haben die jungen Maskenspieler*innen Filmsequenzen im öffentlichen Raum gedreht und mit eigens entwickelten Stop-Motion-Sequenzen verbunden. Ihre kunstvollen Filme geben den Blick frei auf das Private, auf Wünsche und Phantasien ihrer Maskenfigur. Das Alltägliche und Unscheinbare wird durch das Spiel der charismatischen Masken zu einer ziemlich filmreifen Sache. 

Webseite Blaumeier-Atelier

Regie, Konzept Lille May, Simone Scheidl Mit Reneta Andreeva, Erik Bernsen, Jörne Birk, Ole Bramstedt, Cüneyt Erkün, Luis Gast, Henrike Kuhn, Woffka Lachenmeier, Tonia Nacke, Simone Scheidl, Ulli Ullrich, Tim Valerius
Musikbearbeitung Norbert Ellrich Fotografie Wiebke Emmerich, Matthias Hempe, Sabrina Warnk Film, Trick, Schnitt Ulrike Isenberg Bühne, Requisite Rolan Khayyat, Witold Lemanczyk, Christian Plep, Antje Weih Kostüme Bisley Starck Hairstyling Anne Bultmann Licht, Ton Andreas Meister Backstage Tonia Sperling, Marina Wilsmann, David Scharf

Theater Thikwa (Deutschland): Vertigo

entfällt thikwa
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Die Veranstaltung muss leider auf Grund von Erkrankung eines Darstellers entfallen.

Stattdessen zeigen wir am 10.07.2021 um 20.00 Uhr im Kelinen Haus eine weitere Vorstellung von Danza Mobile & tanzbar_bremen: Agua Pasada / ge(h)mein / Sara y Manuel

„Stell dir vor, du bist eine Schnecke und lebst seit Jahren in deinem Haus. Und plötzlich kriegst du den Befehl, das Schneckenhaus neu zu streichen.“ Das ist eine Zumutung, die schwindlig macht. Vertigo heißt Schwindel – das unsichere Terrain auf dem man herumschliddert, wenn man sich zu anderen Menschen in Beziehung setzen soll. Und auch die Unsicherheit, wie man Menschen begegnet, die komplett anders ticken als man selbst. Was ist Autismus? Sichere Antworten – Fehlanzeige! Aber Annäherungen sind möglich, an Welten, die so stark nach innen gehen, dass das Außen eine Bedrohung sein kann. 

Vertigo kommt ohne Erklär-Bär aus und ist kein Dokumentartheater. In Vertigo beschreiben Menschen sich, ihre Gefühle und ihre Äußerungsmöglichkeiten, denen man unterstellt, Autisten zu sein. Es geht um innere Biografien, nicht um äußere Lebensumstände. Eine Untersuchung der Innenräume und ihrer Peripherie. Was Himmel und Hölle zugleich bedeuten kann, gerne mit einem Rap zwischendurch. Und Zocken mit Manga-Superheroes steht auch auf dem Plan. Ein Break-Beat-Oratorium des Daseins also, mit Tanz und Beatboxing. Autismus ist geil! Und vielleicht sogar die nächste Evolutionsstufe der Menschheit?

Webseite Theater Thikwa

Regie, Konzept Gerd Hartmann Von und mit Max Edgar Freitag, Frank Schulz Live-Musik Alexander Maulwurf, Louis Edler Bühne Isolde Wittke Grafik Spirale Dirk Lebahn 
Kostüme Pablo Alarcón Regieassistenz Silvie Chauvet, Wolfgang Ullrich Lichtdesign Katri Kuusimäki Sound-Mix Holger Duhn Video Sebastian K. König Kamera Stephan Samuel, Frederico Neri Ton Klaus Altenmüller

Dain Fadinzt (Deutschland)

Dain Fadinzt
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Sonntag, 11. Juli 2021
16.30 Uhr / Goetheplatz

Konzert / Elektro-Pop

Eintritt frei, begrenzte Plätze!
Dauer ca. 60 min.

 

Dain Fadinzt ist das jüngste Bandprojekt aus dem Hause barner 16. Das Quartett, bestehend aus Rookies und Dinos, spielt sich vom Spreeradio des letzten Jahrhunderts bis hin zu neumodischem Zwirn, verknotet mit schwungvoller Lyrik und äußerst geheimen Voodoosprachen. Mit der gerade veröffentlichten ersten Schallplatte im Gepäck, ist die Band live ein Wonneschmaus für Augen und Ohren, zum Feiern und Entspannen – wie heißt es doch so treffend, auch bei Dain Fadinzt: Wer sich schneller entspannt, ist besser als jemand, der sich nicht so schnell entspannt, der aber immer noch besser ist als jemand, der sich überhaupt nicht entspannt und eigentlich ja schon tot ist. Da kann man nix machen.

Webseite Barner16

Dain Fadinzt sind Niclas Rennfahrer Drefin, Toto Torsten Graf, Kevin Turnschuh Hamann, Oliver August Rumkorf

Lucy Wilke, Paweł Duduś und Kim Twiddle (Deutschland): Scores that shaped our friendship

Lucy Wilke und Paweł Duduś: Scores that shaped our friendship
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Sonntag, 11. Juli 2021
18.00 Uhr / Theater am Goetheplatz

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Tanz/Performance

Eintritt EUR 20 / EUR 9 ermäßigt
Dauer ca. 60 Minuten, mit Audiodeskription 

     

 

In Scores that shaped our friendship geht es um Zusammengehörigkeit, die Liebe zum Detail und Spaß. Lucy Wilke und Paweł Duduś erforschen die Bandbreite ihrer Beziehung, ihrer Freundschaft. Ihre poetischen Tendenzen, ihren Drang nach Sinnlichkeit und die Herausforderungen, die uns in spielerischen Interaktionen aufbauen. In einem zärtlichen, humorvollen Tanz fragen sie gemeinsam danach, was der eigene und der andere Körper ist, wie wir ihn sehen, hören und fühlen. Dieser Cocktail der Persönlichkeiten fordert auch die Stereotypen und normativen Wahrnehmungen in der Gesellschaft und Kultur heraus, die alles, was anders ist, eifrig kennzeichnen, marginalisieren und diskriminieren. Gemeinsam mit dem Tänzer Paweł Duduś hat die Schauspielerin Lucy Wilke ein intimes, utopisch anmutendes Porträt einer Grenzen sprengenden Freundschaft entwickelt. Zu Live-Musik von Kim Twiddle begegnen sie sich auf einer Matratzenlandschaft mit neugierig tastenden Gesten und wertfreien Beschreibungen und loten von dort ein Spannungsfeld von Widersprüchen aus. In sieben kurzen Kapiteln setzen die Performer*innen sich öffentlichen Blicken und Ohren aus und bringen diesem Publikums-Voyeurismus eine unbedingte Intimität entgegen. 

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2021!

Mit Lucy Wilke, Paweł Duduś, Kim Ramona Ranalter Idee, Konzept Paweł Duduś, Lucy Wilke E-Komposition, Live-Musik Kim Ramona Ranalter Bühne Theresa Scheitzenhammer, Alexander Wilke Licht Barbara Westernach Outside Eye David Bloom, Tamara Pietsch Künstlerische Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayrischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, den Bezirk Oberbayern und die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Diese Produktion wird unterstützt von Tanztendenz München e.V.

Danza Mobile (Spanien): Helliot

Danza Mobile: Heliot
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Sonntag, 11. Juli 2021
20.00 Uhr / Kleines Haus

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Tanz

Eröffnet wird der Abend mit einem eigens für Mittenmang gestalteten Tanzduett von Corinna Mindt und Oskar Spatz / tanzbar_bremen, Choreografie Adriana Könemann. Bodennah forschen die Tänzer*innen an der Selbstverständlichkeit des Seins. Im Modus entspannter Beweglichkeit entstehen gemeinsame Momente, in denen das Einzelne an Bedeutung verliert. 

Eintritt EUR 20 / EUR 9 ermäßigt

Dauer ca. 60 Minuten, mit Audiodeskription in deutscher Sprache

Der in Spanien geborene Tänzer Helliot Baeza, seit 2006 Mitglied der Compañía Danza Mobile, begibt sich in seinem Solo an der Schnittstelle von Tanz, Theater und Performance auf eine szenische Reise, die das Einzigartige, das jeden Menschen ausmacht, in den Fokus rückt. Ausgehend von seiner eigenen Biografie eröffnet Helliot Baeza Debatten, schlägt Brücken und fragt, was Menschen verbindet, was sie unterscheidet und was sie trennt. Dabei erzeugt gerade das vermeintlich „Andere“ Reibung mit vorherrschenden Konzepten sogenannter Normalität und führt zur Frage, was ein „guter“ zeitgenössischer Tänzer für uns bedeutet und was er auch noch sein kann. Entwaffnend autark und in eingängigen Erzählweisen bedient sich Helliot Baeza gekonnt einer breiten Palette an Ausdrucksformen und schafft so ein Universum, in welchem die gesamte Menschheit als Mosaik einzelner Geschichten gezeigt wird, in einer Welt, in der nicht geurteilt wird.  

Webseite Danza Mobile

Idee, Konzept Antonio Quiles Mit Helliot Baeza Choreografie Antonio Quiles, Helliot Baeza Künstlerische Beratung, Assistenz Choreografie Esmeralda Valderrama 
Lichtdesign
 Benito Jiménez Musik, Sounddesign Pepe Arce Requisiten Alex García Kostüm Loulitas Co. Stimme Nacho Terceño Produktion Danza Mobile & Alteraciones Danza 

Schafe in New York - Natur und Mensch bei Blaumeier

Ausstellung: Schafe in New York
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3.-25. Juli 2021, jeweils DO-SO 15.00 - 19.00 Uhr
Güterbahnhof Bremen, Gleishallen & Tor 40

Ausstellung

Eintritt frei

Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Natur und Mensch bildet den Ausgangspunkt des Projektes Schafe in New York, an dem sich über zwei Jahre insgesamt alle 50 Künstler*innen aus dem bildnerischen Bereich des Blaumeier-Ateliers beteiligten. Inhaltlich wurden dabei die persönlichen Verhältnisse zur Natur befragt, Umweltzerstörung und Prozesse der Veränderung betrachtet sowie auch die inspirierenden und innovativen Eigenschaften natürlicher Zusammenhänge in den Blick genommen. Schafe, die sight-seeing in New York machen, Portraits von Persönlichkeiten, die sich für die Gerechtigkeit einsetzen, abstrakte Werke, die einer Farbskala von Blüten nachempfunden sind und farbintensive intakte Landschaften bilden Blaumeiers Auseinandersetzung mit Natur und Mensch ab. Und mitten in der Laufzeit des Projekts haben alle Künstler*innen letztes Jahr die Erfahrung gemacht, wie mächtig die Natur sein kann, wenn eine Pandemie alles verändert. Neben Gemälden und Drucken werden bei Blaumeier erstmals Keramikskulpturen, Cyanotopien und große Rauminstallationen mit Naturmaterialien und Kunststoff gezeigt. 

Künstler*innenführung durch die Ausstellung im Rahmen des Mittenmang-Festivals:
Sonntag, 11. Juli, 16.00 Uhr (mit Audiodeskription)

Nähere Informationen zu Besuch, Teilnahme und Shuttle-Service: www.blaumeier.de

Blaumeier-Atelier (Deutschland): Artgerecht

Atelier-Blaumeier: Artgerecht
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Samstag 10. Juli 2021
15.00 + 16.30 Uhr / im Innenhof des Theaters vor dem NOON

Sonntag 11. Juli 2021
15.00 + 18.00 Uhr / im Innenhof des Theaters vor dem NOON

Performance/ Intervention

Eintritt frei!

Das Blaumeier-Atelier gibt bekannt: „Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Verhaltensstudie Artgerecht. Zu beobachten sind unterschiedlichste Spezies, eingeschlossen in unseren transparenten Versuchsraum. Nach langer Zeit der Isolation werden unsere Spielerinnen und Spieler endlich wieder mit der Öffentlichkeit konfrontiert. Wenn Sie sich dem Versuchsraum nähern, beachten Sie bitte die Hinweise vor Ort und seien Sie vorsichtig!“

Artgerecht ist der erste Schwung Aufführungen der neuen Miniaturreihe 1800 Sekunden Blaumeier de luxe!

3 Probentage, 30 Minuten Performance, 3 mal am Tag, im 3x3x3 Meter großen Versuchsraum – eigens aufgelegt für das Festival Mittenmang auf der Wiese in den Wallanlagen vor der Kunsthalle.

Vier weitere Miniaturen werden folgen, sie sind von September bis Dezember im Blaumeier-Atelier in Walle zu sehen. 

Von und mit Spieler*innen des Blaumeier-Ateliers